Nasennebenhöhlen
Nasennebenhöhlenentzündungen, die auch als Sinusitis bezeichnet werden, stellen heute eine häufige Erkrankung der oberen Atemwege dar. Nahezu jeder fünfte Bundesbürger gibt Beschwerden durch wiederkehrende Nasennebenhöhlenentzündungen an. Die Sinusitis ist ein entzündlicher Prozess, der die Schleimhäute einer oder mehrerer Nasennebenhöhlen (NNH) involviert. Symptome wie Kopfschmerzen, Schleimverhalt, Schleimsekretion, Kopfdruck und allgemeine Abgeschlagenheit können ebenso wie bronchiale Symptome (z.B. Husten) auf eine akute oder schon eine chronische Nebenhöhlenentzündung hinweisen.
Bei der chronischen Sinusitis liegen Störungen der Belüftung und der Drainage der Nasenebenhöhlen durch eine Verlegung des Eingangs in die Nasennebenhöhlen vor, die Bedeutung der bakteriellen Infektion gilt allerdings als zweifelhaft.
Durch immer wieder kehrende Infektionen der Nasennebenhöhlen kommt es zu einem Umbau der Schleimhäute in der Nase, die dann allmählich zu einer Verstopfung der einzelnen Nasennebenhöhlen führen.
Die Diagnose einer chronischen Sinusitis wird über eine ausführliche Anamnese, eine endoskopische HNO-ärztliche Untersuchung und eine Computertomographie-Aufnahme gestellt.
Therapeutisch werden pflanzliche Präparate zur Schleimlösung bzw. -Verflüssigung empfohlen. Lokal wirksame anti-entzündliche Nasensprays helfen, den Entzündungsprozess lokal zu stoppen, ohne die körpereigene Abwehr dabei negativ zu beeinflussen. Im Bedarfsfall, aber nicht grundsätzlich, kommen Antibiotika zur Anwendung.
Sollte bei Ihnen eine chronische Sinusitis diagnostiziert werden, ist ggf. auch eine Operation der Nasennebenhöhlen angezeigt, damit auch langfristig gewährleistet ist, dass die Belüftung Ihrer Nasennebenhöhlen optimiert und chronisch entzündlich verdicktes Gewebe aus den Öffnungen der Nasennebenhöhlen nicht mehr hinderlich ist und eine ständige Entzündung begünstigt.