Operationen bei Kindern
Hörstörungen, Mittelohreiterungen, Nasenatmungsbehinderung,... bei Kindern
Hörstörungen, die sich auf den Spracherwerb und die weitere geistige Entwicklung des Kindes auswirken, gehören zu den häufgsten angeborenen Erkrankungen (Dt. Ärzteblatt 2007). In Deutschland werden sie meist erst durch die Vorsorgeuntersuchungen im zweiten Lebensjahr- und damit viel zu spät!- erkannt. Glücklicherweise existiert nun ein flächendeckendes verpflichtendes Neugeborenen-Hör-Screening, so dass schon zeitig Hörstörungen erkannt und behandelt werden können.
Hörstörungen können durch Paukenergüsse bedingt sein, die die Weiterleitung des Schalls über das Mittelohr behindern. Sollten diese über längere Zeit bestehen, empfiehlt sich die Durchführung einer Parazentese (kleiner Schnitt ins Trommelfell, der nach kurzer Zeit wieder verheilt) oder das Einlegen von Paukenröhrchen (kleine Drainage-Röhrchen). Dadurch kann dauerhaft die Belüftung des Mittelohres sichergestellt werden, so dass Ihr Kind wieder normal hören kann. Beide Eingriffe müssen in einer Kurznarkose durchgeführt werden. Die Kleinen (und ihre Eltern) werden dabei aber bestens durch Kinder-Anästhesisten betreut und können mittags schon wieder nach Hause gehen und in ihre gewohnte Umgebung zurückkehren.Die Kontrollen nach der OP erfolgen dann in unserer Praxis.
Immer wieder kommt es bei Kindern auch zu einer blockierten Nasenatmung und häufig wieder kehrenden Infekten. Sie schnarchen nachts und atmen häufig durch den Mund. Hier könnte eine vergrößerte Rachenmandel die Ursache dafür sein. Dann ist eine "Polypen-Operation" bzw. eine Adenotomie angezeigt.
